Dankbarkeit und Strategie

Fragst du dich gerade, was hat Dankbarkeit mit Strategie zu tun? Hier meine Erklärung: Ich sitze in den letzten Zügen meines beruflichen Jahres und während ich diese Zeilen schreibe, lasse ich einige Momente revue passieren. Interessant sind für mich vor allem jene, für die ich richtig dankbar bin. Ein Rückblick, der mir zu einem wertvollen Ritual geworden ist. Denn diese Augenblicke der Dankbarkeit lösen ein wohliges Gefühl aus, ein Schmunzeln, einen Glanz; was sich in meiner Ausrichtung für nächstes Jahr als ein guter Kompass erweist um den Weg zu gehen, der für mich wirklich Freude und auch Erfolg bereitet. Hier schließt sich also der Kreis zur Strategie.

Während der Coachings und auch in Seminaren besteht eine meiner wertvollsten Aufgaben oft darin, einen Fokus auf die verschiedenen Perspektiven und Wahrnehmungen zu legen um gemeinsam die passende Strategie zu finden. Dabei zeigt sich immer wieder: Was alles nicht läuft und keinen Spaß macht, weiß jeder. „Wofür bin ich  dankbar?“ Diese Frage braucht länger zur Antwort, ist aber auf Dauer effektiver. Vor allem in Verbindung mit der Frage: „Was war mein Beitrag dazu, dass ich den Moment so erlebt habe?“

So neigen wir Ende des Jahres dazu, den Rückblick damit zu gestalten, was im nächsten Jahr alles anders werden soll. Weniger essen, nicht mehr rauchen, mehr Bewegung, weniger Stress und so weiter und so fort… Kennst du das? Sicher… 😉 Und wieviel Spaß macht das? …die Antwort kennst du selbst…

Daher möchte ich dich in den letzten 2 Wochen des Jahres zu einem kleinen Dankbarkeits-Experiment anstiften. Lust? Dann los!

  1. Besorge dir ein Notizbuch. Dort notiere Erkenntnisse aus der Übung und daraus entstehende Ableitungen und Absichten
  2. Suche dir einen gemütlichen Platz für ein tägliches 5-Minuten Ritual
  3. Vereinbare mit dir ein tägliches Date an diesem Ort, am besten in den Abendstunden
  4. Stell dir folgende Fragen:
    „Wofür bin ich heute dankbar?“
    „Was habe ich zu diesem Moment beigetragen, dass ich ihn so erleben konnte?“
    „Möchte ich mich bei jemandem bedanken und wann tue ich das?“
    „Was kann ich aus diesem Moment der Dankbarkeit für die Zukunft mitnehmen“?
  5. Notiere deine Antworten in ganzen Sätzen
  6. Beobachte, wie es dir damit geht und was du ableiten kannst
  7. Bedenke, es sind oft ganz kleine Momente für die wir dankbar sind und die uns dennoch etwas über uns selbst mitteilen

In diesem Sinne sage ich DANKE. Danke für ein wunderbares Jahr mit dir, der/die du diese Zeilen liest, mit meiner Familie, meinen Freunden, Kunden, Klienten, Geschäftspartnern, Kursteilnehmern und allen, die mich begleitet haben. Ihr seid mir sehr wertvoll. Herzlichst, Eveline

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen.
Achte auf die Melodie des Lebens welche in dir schwingt.  (Gautama Buddha)

 

 

*PS. Ich wünsche mir dich in meinen Zeilen so persönlich wie möglich anzusprechen. Daher werde ich in meinen Artikeln künftig beim „Du“ bleiben und hoffe, das ist ok für dich.

 

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