Meine persönliche 10 Punkte Strategie

Abenteuerreise mit Mut und Plan

Zu meiner eigenen privaten und beruflichen Strategie gehört, dass ich zwischendurch immer mal wieder nachsehe, ob ich auf dem Weg den ich gerade gehe noch richtig bin. Dazu zählt auch meine Social Media Profile regelmäßig einem Update zu unterziehen. Bei der XING-Beschreibung habe ich heute an diese Geschichte und meine Metapher für Strategien gedacht. Hier die Langversion gerne mit euch geteilt.

Oft werde ich gefragt, „was machst du als Business & Life Coach bzw. als Medien & Marketing Professional genau?“
Berechtigte Frage, die ich sehr gut verstehen kann. Es ist ja auch wieder so ein Titel, der Fragezeichen aufgibt und möglichst viel und eigentlich gar nichts sagt. In der Medienbranche sagen wir: „ein Anzeigenleiter leitet schließlich auch keine Anzeigen… „

Deshalb hier meine Version zum Inhalt des Titels (leider passt diese nicht ganz auf meine Visitenkarte).

Während meiner Coaching Ausbildung sagte einer meiner Trainer zu mir: „Du bist eine Entdeckerin und suchst nach neuen Reisewegen. Gut so, denn es braucht immer wieder Menschen, die neue Wege gehen wollen oder müssen!“ Erst da wurde mir eigentlich klar, dass ich eine meiner größten Ressourcen im Laufe der Jahre zum Beruf gemacht hatte und seit jeher von morgens bis abends mit riesiger Freude STRATEGIEN für neue Verbindungen und Wege entwickle.

Und welches Terrain wäre dafür besser geeignet gewesen als Medien & Marketing? Alles dabei: Visionen, Kommunikation, Kreativität, Verbindungen, Erfolge; vor allem aber Menschen. Und immer wieder genug Verrückte und Mutige, die ganz neue Wege suchen wollen oder müssen, weil alte zugeschüttet wurden. Besonders in den Medien. Daher Medien & Marketing Professional.

Nach meiner Festangestellten-Zeit wurde daraus mein eigenes Unternehmen mit Strategischen Beratungen/Coachings und Seminaren jenseits der Stange. Denn diese werden meiner Meinung nach der Komplexität gerecht, die wir erleben; privat wie beruflich. Da mache ich übrigens keinen Unterschied. Ich begleite Privatpersonen genauso gerne wie Geschäftsleute oder Firmen. Daher Business & Life Coach. So wie ich das sehe stellen wir Menschen uns überall die gleichen Fragen und kommen immer wieder freiwillig oder unfreiwillig an Gabelungen, wo wir Entscheidungen und/oder neue Wege brauchen.

Ich vergleiche die Situation mit einer Abenteuerreise. Nicht jeder Schritt kann prozessgenau kontrolliert, vorhergesehen und einstudiert werden. Aber es gibt immer eine VISION und einen SINN für eine Unternehmung. Manchmal nicht gleich offensichtlich, aber wenn sie unter intensiver Beleuchtung klar wird, kann eine STRATEGIE mit möglichen Verbindungswegen entwickelt werden. Diese gibt eine Form von Planungssicherheit, erleichtert Entscheidungen und führt den individuellen Weg sehr viel klarer und stressfreier. Und das sind beste Voraussetzungen für ERFOLG.

Mein persönlicher Routenplaner:

1. Vision von der Reise entwickeln
Mal fühle ich sie, mal reift sie, mal habe ich sie klar vor Augen, mal wird sie in (nicht immer reibungsloser) Abstimmung gefunden.

2. Roadmap zeichnen
Wo soll die Reise hingehen? Was ist mir dabei wichtig? Was würde ich gerne alles sehen? Viele Fragen, die ich mir beantworte und in etwa eine Roadmap zeichne. Also ein Weg, den ich mir ungefähr vorstellen kann.

3. Alles was ich zur Verfügung habe in meinen Rucksack packen
Alles was mir zur Verfügung steht packe ich ein. Wissen, Erfahrungen, Ängste (ja die sind auch dabei; dann ist es mir lieber ich kenne sie), Erfolgsgeheimnisse, Kompetenzen, Ressourcen, mögliche Hürden, und und und…

4. Flexibel bleiben und Menschen fragen, die auf Teilstrecken spezialisiert sind
Ich kann die Strecke nicht in und auswendig kennen. Ich kann auch kein Flugzeug fliegen oder ein Boot steuern. Aber ich kann Menschen, die diese Kompetenzen haben, bitten, mich ein Stück zu begleiten und ihre Kompetenzen einzubringen. Bitte nicht ganz ernstzunehmender Hinweis an die Männer: Ja, Man(n) darf, wenn er sich verfahren hat, auch nach dem Weg fragen und an die Frauen: ja es gibt sicher auch Menschen auf dem Weg, die einem die Karte erklären können.

5. Wege finden, mit diesen Menschen, die vielleicht nicht meine Sprache sprechen, verständlich zu kommunizieren
Für mich ganz wichtig geworden. Komplexe Projekte haben viele Sichtweisen. Da kommen manchmal Sprachen und Ansichten auf den Tisch, die mir nach Suaheli anmuten. Wichtig: Fragen, fragen, fragen. Mit Händen und Füßen. Solange bis ich verstanden habe. Und abklären ob ich verstanden wurde.

6. Auf der Strecke vielleicht auch Mitbegleiter für neue Wege finden
Mir macht es Spaß, wenn ich Leute treffe, die ganz oder in Teilen den gleichen/ähnlichen Weg beschreiten. Austausch, Erfahrungen, Tipps. Am Ende stellen wir meist fest: „Super, dass wir uns getroffen haben!“ Immer weniger geht es darum, wer zuerst den schönsten Weg findet und dafür alles oder nichts erntet, sondern wie sich für eine komplexe Aufgabe und schnell ändernde Voraussetzungen die besten Teams zusammenfinden.

7. Wissen, dass Fehler zu einer unbekannten Strecke dazugehören.
Umdrehen kann immer passieren. Hinfallen leider auch. Spielerisch fällt’s auf alle Fälle leichter. (Auch wenn ich manchmal durchdrehen könnte!)

8. Durch Fehler entdecken und lernen
Mit der Erfahrung lernen und gleichzeitig die Möglichkeit zu haben neue Pfade mit anderen Blickwinkeln zu entdecken. Das ist die positive Nachricht, die ich mir selbst immer wieder vor Augen halte. Tatsächlich hält für mich jeder Fehler eine Lernaufgabe bereit.

9. Nachsehen ob der Weg so noch passt
Kontrolle im konventionellen Sinn schwierig, aber ein Beobachten ob die Reise der Vision noch gerecht wird und ob das anvisierte Land in Sicht ist.

10. Wenn mahl ganz etwas anderes dabei heraus kommt. 
Im Wettlauf mit Mitbewerbern geht es uns manchmal wie Kolumbus. Reiseerfahren heißt nicht unbedingt sofort den richtigen Weg zu finden. Erst das Einlassen auf immer neue Reisen bietet den Weg zu Entdeckungen.

 

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