Sechs Schlüssel zur Zielerreichung

Mehr Sport, gesünderes Essen, neue Projekte, Karrierewünsche, Umsatzziele, Weiterbildungen, Sparen für eine Reise und und und…. Wie erreichen wir eigentlich unsere Ziele, die wir uns setzen oder die uns gesetzt werden?

Darüber habe ich mir heute Morgen beim Zähneputzen Gedanken gemacht, als im Radio das Datum durchgegeben wurde. „Wow, September! 2/3 des Jahres – Wahnsinn, die Zeit vergeht echt schnell.“ Und während ich gurgelnd vor dem Spiegel stehe wandern meine Gedanken weiter zu dem was ich noch so vorhabe, bzw. dieses Jahr schon geschafft habe. Grund genug zusammenzufassen, wie wir unsere Vorhaben bestmöglich umsetzen.

„Sollen“ und „müssen“ machen überhaupt keinen Spaß
„Ich sollte echt gesünder essen, Sie müssen Ihr Umsatzziel von xy schaffen. Du musst jetzt unbedingt lernen.“ „Brrr….“ Sätze die so beginnen, nehmen einem wirklich jeglichen Spaß. Dennoch ist es sogar hier möglich mit höchster Disziplin einen gewissen, meist kurzen Zeitraum durchzuhalten. Nachhaltiger wirkt jedoch die innere Motivation (intrinsisch). Also ein Motiv, das von innen kommt und uns somit antreibt unser Ziel zu verfolgen. Beispiel: „Ich muss jetzt unbedingt Fremdsprachen lernen, das ist einfach für den Beruf wichtig“ – ein typisches Motiv von außen. Oder hier von innen – „Ich freue mich, wenn mich meine berufliche Laufbahn immer wieder in fremde Arbeitskulturen ins Ausland führt, daher möchte ich meine Fremdsprachen weiterentwickeln.“

Neue Gewohnheiten trainieren
Unser Gehirn ist ein schlaues und vielleicht deshalb auch manchmal faules Gebilde. Haben wir uns erst mal etwas angewöhnt, ist es gar nicht so leicht, diesen Automatismus wieder abzustellen oder umzuleiten. Das hat seine Vorteile, beispielsweise, dass wir beim Autofahren nicht mehr überlegen müssen, wo welcher Gang ist oder wie wir das mit der Kupplung machen usw. Spart unserem Gehirn Energie, die es wieder für etwas anderes nutzen kann. So steckt die eine Schwierigkeit darin, sich etwas umzugewöhnen und die zweite einen Weg zu finden, neue Gewohnheiten einzupflegen. Mittlerweile wissen wir aus diversen Forschungen, dass es prinzipiell Sinn macht neue Verhaltensweisen in entspannten Situationen einzupflegen und dann zur Verankerung einige Wochen zu trainieren, damit sie dem Gehirn sozusagen in die DNA übergehen. Das ist nicht bei jedem gleich, aber die Gehirnforscher treffen sich bei circa drei Wochen. Beispielsweise kann ein neuer Jogging-Rhythmus prima im 3-wöchigen Urlaub in Angriff genommen werden.

MiniStep by MiniStep
Auch Ziele, die uns wirklich von innen heraus antreiben benötigen Durchhaltevermögen und sind deshalb nicht immer mit links und auf dem geraden Weg zu erreichen, auch wenn das unser Plan gerne so hätte. Wichtig ist, dass wir unseren Fahrplan erst einmal in winzig kleine Minischritte aufteilen, die auch wirklich erreichbar sind. Beispiel: Ich möchte mich nächstes Jahr im Sommer-Urlaub auf spanisch unterhalten können. 1. Morgen sehe ich mich um, welche Kurse in meiner Umgebung sind. 2. übermorgen vereinbare ich Termine bei verschiedenen Instituten. 3. Bis zum 30. habe ich mir ein Institut ausgesucht. 4. Am 01.xy beginne ich mit einem Kurs 2 x wöchentlich. 4. Ich lerne jeden Tag 10 Vokabeln. 5. usw. usw.

Zielerreichung ist ein Projekt
Wenn nun die Minischritte klar sind, ist es wichtig, diese auch konkret festzulegen. Das heißt eine Projektplanung macht Sinn. Konkret. Statt zu sagen, „Sprachschule suchen, Vokabeln lernen…“, eine wirklich konkrete To-Do-Liste erstellen: bis zum xy-Datum Schulen mit Abendkursen hier in der Nähe finden, bis xy Termine vereinbart haben, bis xy Schule ausgewählt… etc. Das macht das Abarbeiten um ein Vielfaches einfacher.

Abstand und Time-Out
Wer nur noch völlig gestresst seinem Ziel hinterherjagt, der verliert selbst bei der besten Planung den Sinn für den Weg und die Fähigkeit zu guten Entscheidungen, die währenddessen meist immer wieder zu treffen sind. Daher sind Pausen und Auszeiten, die den Blick auch wieder in andere Richtungen schweifen lassen, unbedingt wichtig. Hier genügt allerdings nicht die kleine kurze Pause in die Kaffeeküche. Mittags-Spaziergänge und/ oder einige Tage Time-Out an den Wochenenden (gerne mit Weitblick in der freien Natur, darüber freut sich auch die Sehkraft der Augen) senken den Stresspegel und lassen einen wieder kreativer, produktiver und auch entscheidungsfähiger werden.

Freundliche Helfer und Untersützter
Ich erinnere mich hierbei an Oscar-Verleihungen: „Danke an meinen Mann, meine Mutter, den Regisseur, die xy, den Hund meiner Nachbarin, …….. danke…. danke…. danke….“
Was uns bei Reden von erfolgreichen Menschen manchmal zu Tränen rührt, oder auch, wenn allzu langwierig, ganz schön nerven kann, weil ja subjektiv interessant, ist folgende Tatsache: Die erfolgreichsten sind niemals ganz allein. Mit Freunden, Familie, Wegbegleitern, Mentoren und oder anderen Unterstützern  ist man nicht nur motivierter, sondern fühlt sich bei einem natürlichen Durchhänger auf der Strecke auch stärker.

So fühlt sich abgesehen davon, dass wir Ziele erreichen wollen, unser Leben meist doch entspannter an, wenn wir feststellen, dass wir zum einen handlungsfähig sind und uns auch noch für persönliche Wünsche einsetzen und etwas bewirken können.

Hier geht’s zu den Kontaktmöglichkeiten für Ihren persönlichen Weg zum Ziel – jetzt auch via Skype. Ich freue mich auf unser Kennenlernen!

 

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