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Ziele erreichen – es darf auch leicht gehen!

Ziele leicht erreichenHast du schon mal daran gedacht, wie es wäre, deine Ziele ganz leicht zu erreichen? Was meinst du würde es brauchen, einfach mal ganz selbstverständlich davon auszugehen, du wärst mit deinen Wünschen jeweils schon am Ziel? Wie würde sich das anfühlen?

Merkst du was? Wenn es dir so geht wie mir, dann meldet sich jetzt schon eine Stimme in dir, die irgendwas plappert wie: “ja ist gut, wünschen kann man sich ja viel, ob man’s bekommt ist eben die Frage…” oder  “…klar, wenn man hart und fleißig arbeitet, dann kann man auch viel erreichen…. oder “…klar, wenn das so einfach wäre, dann wären ja alle anderen blöd, die sich anstrengen…” 😅 Das ist übrigens einer meiner liebsten!  Kommt dir also irgendwas davon bekannt vor?

Was sagt deine Stimme? (egal ob wir beide uns kennen oder nicht, “gehirnbautechnisch” sind wir sowieso verwandt, somit weiß ich’s:  es spricht auch in deinem Kopf was ;-)) Also, was ist es bei dir? Schon mal genauer zugehört, was da so plappert, wenn du in deine Wunschwelt wanderst? Sagt die Stimme? “JA – wow was für eine Freude! Genau! Ich freu mich schon wenn’s geschafft ist!” Nicht? Oder schon? Aber mit jeder Menge Einwänden? Dann sind wir uns wohl doch ziemlich ähnlich 😉 Und doch hast du, genau wie ich, sicherlich schon jede Menge geschafft. Wie eigentlich?

Eher visionär oder kritisch?

Wenn du eher von der kreativ-visionären Sorte bist, dann fällt es dir im ersten Schritt vielleicht sogar sehr leicht, alls Mögliche in deinem Kopf zu entwerfen und zu sehen, wo es hingehen soll. Oder gehörst du zu den Menschen, die die Dinge erst mal von der analytisch-kritischen Seite angehen? Dann überlegst du dir vielleicht zuerst, was du nicht mehr haben möchtest, wovon du weg willst. Auch eine Möglichkeit zu einem Ziel zu gelangen: nämlich etwas zu entwerfen, was das Problem/den Fehler künftig vermeidet. Beides situativ sinnvoll.

Spätestens wenn’s dann an die Umsetzung geht, ist es bei beiden Typen meist noch ähnlich. Jetzt zählt Leistung, harte Arbeit, viele viele Stunden und möglichst konkrete Wege, wie Schritt für Schritt alles geplant werden muss, damit das Ziel auch erreicht werden kann. Hört sich irgendwie plausibel an, wurde uns auch lange genug so beigebracht. Und wenn’s gut läuft kommst du sogar immer wieder mal an. Allerdings, gib’s zu: eher müde. Und je mehr dieser harten Strecken du läufst, desto anstrengender und weniger erfüllt fühlst du dich. Irgendwas fehlt… Yep – right! Freude! 

Gibt es auch Wege, die Freude machen?

Kannst du dich noch erinnern, wie du als Kind mit deinen Freunden oder Geschwistern gespielt hast? Egal was deine Favoriten waren: Barbie, Carrera-Rennen, Fantasy, Baumhausbau, was auch immer… Du hast dir deine Rolle geschnappt, das Spiel war klar und los. Die ganze Vorstellungskraft lag meist nur in einem Satz: “Du solltest … sein …., Ich sollte … sein…, Wir sind …” Kaum Regeln, kaum Plan. Es lief und produzierte oft über Stunden hinweg einen genialen Film. Es ging einfach nur ums SEIN im Spiel. Und das war pure Freude.

Dieses intuitive Prinzip verliert sich dann spätestens in der Grundschulzeit fast gänzlich. Jetzt regiert die Verstandeswelt der konditionierten Disziplin. Wenig Intuition. Statt laufen lassen im Spiel bzw. später nennen wir das Prozess, starker Fokus auf’s Ziel. Extrem abgekürzt: Einige Jahre auf dieses System umtrainiert, glauben wir endlich, wenn auch oft missmutig, dass hauptsächlich ein starker Willen und Leistung dafür verantwortlich sind, dass wir am Ende Ziele erreichen. Und das ist dann die Stimme, die bei den meisten Menschen auch dauerhaft das Regiment übernimmt (s. o. “Geplapper im Kopf”). Wir erfreuen uns nicht am Spiel/Prozess, sondern arbeiten mit Anstrengung auf ein Ziel hin. Und nehmen es dabei oft noch als selbstverständlich, wenn der Weg hart ist. … irgendwie verrückt oder?

Vorstellungskraft als Turbo

Aus vielen wissenschaftlichen Studien zeigt sich mittlerweile deutlich, wenn die Willenskraft (konditionierte Anstrengung/Leistung) im Vergleich gegen die Vorstellungskraft (intuitives Wissen/ Bilder) antritt, gewinnt die ungezügelte und gerne “Mount-Everest-große” Vorstellungskraft deutlich! A erlaubt sie uns viel größere Ziele zu erreichen und B macht uns der Weg dorthin mehr Freude und schenkt Energie, statt sie zu rauben und sorgt für Ausdauer. C entwickeln wir uns und wachsen gesund weiter! Also, dann lass uns jetzt die Freiheit nehmen, heute mal erste Schritte zu machen, um richtig groß zu werden? Here we go!

Auf dem Weg zu einem leichten Ziel:
  1. Nimm dir die Zeit und die Freiheit, dir darüber klar zu werden, was du wirklich erreichen möchtest und was du damit für dich verbindest, wenn du dieses Ziel erreicht hast. (Sowas wie Leichtigkeit, Freude, Freiheit, Sicherheit; such dir deins …)
  2. Dann beginn einfach mal vom Ende und stell es dir vor, wenn es schon erreicht ist. Für deine Vorstellung braucht es keine ausgefeilten Details: Ein kurzer Satz wie: “wow megacool – ich hab’s geschafft”! ist genug. Die Bilder dazu produziert dein Gehirn von ganz alleine.
  3. Der wichtigste Schritt: Fühl dich jeden Tag min. morgens und abends ein paar Minuten wie in einem Traum in deine Vorstellung vom erreichten Ziel ein, als ob alles schon geschafft wäre. Wichtig dabei: Bleib dran, auch wenn’s nach ein paar Tagen vielleicht langweilig wirkt. Bleib in der Übung und vor allem locker, erwartungsfrei, ohne alle 2 Minuten zu überprüfen, ob sich schon was tut.
  4. Freu dich ein paar Minuten (wenn gefühlt nichts passiert, auch gut. Vertrau darauf, es passiert immer was, auch wenn du es bewusst nicht mitbekommst. Einfach laufen lassen) und dann lass wieder los und geh weiter in deinem normalen Tag. Min. morgens und abends, kurz nach dem Aufwachen und kurz vor dem Zubettgehen, wenn dein Gehirn noch oder schon im Dämmerzustand ist.
  5. Wenn du magst, kannst du dir mit deinem Satz unterstützend noch einen schönes Hintergrund-Bild für deinen Desktop oder dein Handy zusammenbasteln oder was ausdrucken und es irgendwo aufhängen, wo du das Bild jeden Tag gut sehen kannst.
  6. Sonst erst mal NICHTS. Lass es laufen. Ohne deine Anstrengung und weiteres Zutun tut sich irgendwann aus deinem Inneren von ganz alleine ein Weg auf, der dich führt. Und plötzlich bemerkst du vielleicht, dass sich irgendwie vor allem erst mal was an deiner Tageslaune und deiner Stimmung geändert hat. Yes! Dann bist du definitiv schon auf dem Weg! 😀

Probier’s mal 30 Tage! Fang mit was Kleinem an und lass mich gerne wissen, wie es dir damit geht! Viel Freude unterwegs!

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